Sonntag, 10. Oktober 2010

Der Oman- das Wunderland Arabiens

Der Oman, zweitgrößter Staat der Arabischen Halbinsel, gilt als das Wunderland Arabiens. Atemberaubende Landschaften, wild zerklüftete Hochgebirge, tiefe Canyons, weiße Strände und steile Klippen an 1.700 Kilometern Küste, faszinierende Sand- und Kieswüsten, saftig grüne Oasen und weitläufige Dattelplantagen bilden eine abwechslungsreiche Urlaubskulisse. Kurze Flugzeiten und viel Sonne laden Sie zum Oman Urlaub ein. Anfrage Oman Urlaub

Wunderland Oman

Tiefstes Mittelalter bis 1970

Stellen Sie sich bloß vor, dass es 1970 nur zehn Kilometer Straßen in dem Land gab, das flächenmäßig mit 309.500 Quadratkilometern fast so groß wie die Bundesrepublik Deutschland ist.

Radios waren bis 1970 verboten, da sie als Werk des Teufels angesehen wurden.

Ein Gesundheitswesen war praktisch nicht existent. 1970 gab es nur einen Missionar-Krankenhaus in Muttrah in der Provinz Muscat. Nur drei Schulen existierten im ganzen Staat.

Der Oman war ein international isolierter Staat ohne Beziehungen zu anderen arabischen oder islamischen Ländern.

Diese Isolation und das Verharren im Mittelalter widerspiegelte das Leben der Omanis. Es ging sogar so weit, dass Ausgangssperren verhängt waren und jeder, der außerhalb der Stadtmauern nach der Ausgangssperre mit einer Laterne angetroffen wurde, mit Kanonen beschossen wurde.

40 Jahre Wachstum

Innerhalb von nur 40 Jahren wurden mehrspurige Autobahnen und Straßen bis zum abgelegensten Oasendorf, Schulen, Universitäten und moderne Krankenhäuser gebaut. Die vielen Baukräne künden von hohen Investitionen in das dünn besiedelte Land.

Wohlstand des Sultanats Oman

Das Nebeneinander von Märchenland und Moderne faszinieren im Oman besonders. Denn dem Sultanat Oman ist wie keinem anderen Staat an der Golfküste gelungen, mittelalterliche Vergangenheit und Fortschritt perfekt zu meistern.

Die Omanis waren bis 1970 arm und benachteiligt. Viele wohlhabende und gebildete Menschen hatten das Land verlassen, um ihr Glück im Ausland suchen. Eine der ersten Herausforderungen war, den "brain drain" umzukehren und die Auswanderer nach Hause zurück zu holen.

Der Katapultstart aus dem Mittelalter in die Moderne verdanken die Omanis vor allem ihrem Sultan Qaboos bin Said Al Said und dem Ölreichtum.

Erdölförderung im Oman

Die Suche nach Öl begann in den 1920er Jahren. Die D'Arcy Exploration Company, eine Tochtergesellschaft der Anglo-Persian Oil Company, führte eine erste erfolglose geologische Untersuchung durch. Der Zweite Weltkrieg und andere Ereignissen unterbrachen die Exploration bis 1962. Erste erfolgreiche Bohrungen gab es in Yibal, Natih und Fahud. Die Ölförderung begann 1967.