Sonntag, 10. Oktober 2010

Diplomatische Beziehungen und Außenpolitik des Oman

Stellen Sie sich vor, dass der Oman bis 1970 in völliger Isoliertheit ohne diplomatische Beziehungen zu seinen Nachbarn und zur Welt existierte.

Atrium im Palasthotel Al Bustan Palace International in Muscat
Liga der Arabischen Staaten und die Vereinten Nationen

Sultan Qaboos bin Said Al Said beseitigte sofort nach Machtantritt die Barrieren zwischen seinem Land und anderen Nationen. Im Jahr 1971 stellte der Oman Aufnahmeanträge an die Liga der Arabischen Staaten und die Vereinten Nationen.

Diplomatische Beziehungen des Oman

1972 wurden die diplomatischen Beziehungen zwischen Oman und Großbritannien, Indien, Pakistan, USA, Iran, Ägypten, Saudi-Arabien, Frankreich, Jordanien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Bahrain aufgenommen.

Außenpolitik des Oman

Der außenpolitische Kurs des Sultans Qaboos bin Said Al Said ist einzigartig in der arabischen Welt. Der Sultan pflegt mit allen Mächten gute Kontakte. Die „Westintegration“ des arabischen Landes ist „vollkommen“. Dabei stützt sich Seine Majestät auf lange maritime Traditionen des Oman. Ziele des Herrschers sind Kooperation und Frieden statt Konflikte.

Sultan Qaboos bin Said Al Said ist übrigens deutschfreundlich und verbringt Sommerurlaube in Bayern.

OPEC

War der Oman bis 1970 abgeschottet und international isoliert, ist er heute immer wieder Gastgeber für Tagungen der OPEC-Staaten und andere. Der Sultan lädt dafür in das beeindruckende Palasthotel Al Bustan Palace International in Muscat ein, das er bauen und auf die Regierung übertragen ließ.

Palasthotel Al Bustan Palace International in Muscat

Im neunten Stock befinden sich übrigens prachtvolle Zimmer, die ausschließlich dem Sultan und den Regenten der im Golf-Kooperationsrat zusammengeschlossenen Nachbarn zur Verfügung stehen. Wenn Sie ähnlich wie die arabischen Herrscher nächtigen möchten, können Sie das Al Bustan Palace International bei uns online buchen oder anfragen. Anfrage Al Bustan Palace International

Friedliches Miteinander

Es ist sehr beeindru­ckend, dass so viele Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Glaubensrichtungen im Oman friedlich neben- und miteinander leben und arbeiten. Stellen Sie sich vor, dass allein im Hotel Shangri-La's Barr Al Jissah 1.200 junge Menschen aus 45 Nationen beschäftigt sind, davon zehn aus Deutschland.

Sensationell

Fast sensationell ist, dass sich sogar jüdische Investoren im Oman an dem größten Immobilienprojekt "Blue City" in Muscat beteiligen. In der Blue City, auch Al Madina Al Zarqa genannt, soll auf 34 Quadratkilometer Küstenlandschaft eine luxuriöse Siedlung mit drei Hotels, Schulen, Apartmentgebäuden, Villen und Freizeitanlagen mit 20 Milliarden US-Dollar Kosten entstehen.