Mittwoch, 13. Oktober 2010

Tourismus im Oman

Der Oman setzt auf sanften Eco-Tourismus und Qualitätstourismus. Das Land hat aus den Fehlern seines Nachbarn Dubai und aus den Folgen der Finanzkrise gelernt. Billigtourismus, Rucksacktouristen, die kaum Devisen im Land lassen, und Partytouristen, die den ganzen Tag am Strand liegen und nachts feiern, sind unerwünscht. Stattdessen legt der Oman einen großen Wert auf seine jahrhundertealte Kultur und Natur, auf Tradition und Harmonie. Anfrage Oman Reise
Oasen der Ruhe
Der Oman- ein sehr angenehmes Reiseland

Fremdenfeindlichkeit und islamischer Fundamentalismus sind im Oman unbekannt, Arroganz, Aufdringlichkeit und Ignoranz nicht zu spüren. Es ist ein Land der leisen Töne.

Vielfältige Landschaften

Die natürlichen Schönheiten des Landes, Fjorde, Rosengärten, Strände am Golf von Oman und am Indischen Ozean, Sandmeere, Gebirge, üppig-grüne Wadis (ausgetrocknete Flussläufe, die nur etwa drei Wochen nach Regen Wasser führen), eine reiche Fauna und archäologische Schätze möchten die Omanis  bewahren. Glitzernde, futuristische, hoch verschuldete Städte der Superlative sind verpönt und Wolkenkratzer unerwünscht.

Visum Oman

Ein Visum erhält man für 15 Euro direkt am Flughafen. Ganz einfach und schnell.

Beschilderung im Oman

Die Beschilderung im Sultanat ist meistens auch in Englisch. Die Straßen und Hotels sind sehr gut ausgeschildert. Man findet sich überall gut zurecht.

Infrastruktur

Der Oman ist bis zum kleinsten Oasendorf erschlossen. Neue Straßen und Autobahnen durchziehen das Land. Tankstellen und Coffeeshops säumen die Straßen. Der Liter Benzin kostet 24 Cent (Stand September 2010). Die Hauptstraße in Muscat ist auf jeder Fahrbahn dreispurig. In der Rush Hour staut es leider.

Sprache

Die Kinder lernen ab der ersten Klasse die englische Sprache und sitzen in der Schule vor Computern. Die jungen Leute sprechen gut englisch.

Kleidung im Oman

Traditionsbewusste männliche Omanis kleiden sich in schneeweiße Dishdashas aus Baumwolle und bedecken ihren Kopf mit Kummas. Frauen tragen in der Öffentlichkeit schwarze Gewänder und Burkas, ein Erfordernis des iranischen Holy Korans, der sich ab 1970 im Oman etablierte. In den Städten und vor allen in den Hotels sieht man junge Frauen in westlicher Kleidung, die natürlich auch bei Touristen toleriert wird. Auf öffentlichen Plätzen ist jedoch auf dezente Zurückhaltung zu achten. Das Betreten der Großenbei Fraue Qaboos Moschee setzt die Bedeckung aller Körperteile und des Kopfes voraus.

Tourismusprojekte im Oman

Während reiche Familienclans in anderen Golfstaaten von den Ölmilliarden profitieren und  protzige Baudenkmäler bauen lassen, wählte Sultan von Oman einen anderen Weg. Natürlich hat auch er eindrucksvolle Paläste, und im Regierungsviertel reiht sich Villa an Villa. Doch die Hälfte seiner Einnahmen gibt der Staat für Bildung, Gesundheit und Tourismus aus. Das sind Investitionen, von denen auch die ganz normalen Bürger profitieren.

Neunzehn touristische Tourismusprojekte wurden begonnen. Anders als in Dubai und Abu Dhabi setzt man im Oman nicht auf das Prinzip "hoch, höher, am höchsten". Statt künstlicher Inseln, Wolkenkratzern und fehlender Infrastruktur findet man in dem Land in die Natur eingebettete Golfplätze, kleinere Marinas, Luxushotels und Shopping Malls in grünen Oasen und Parkanlagen.

Die Auflagen für alle Tourismusprojekte sind streng:

  • umweltfreundliche Bauweise
  • sparsamer Umgang mit Energie
  • kein Gebäude höher als fünf Stockwerke.

Madinat a' Zarqa

Das größte Regierungsprojekt "Madinat a' Zarqa" soll eine neue Stadt mit 200.000 Einwohnern an der Küste Batinah entstehen lassen. Für 15 Milliarden Dollar sind bis 2020 Luxushotels, Wohnanlagen, Museen und Einkaufszentren geplant. 

Die "Integrierten Tourismusprojekte" sollen keine reinen Touristenhochburgen werden, sondern auch Lebensraum für Omanis bieten. 

The Wave, Muscat

„The Wave, Muscat” ist ein internationales preisgekröntes Immobilienprojekt. Auch hier sollen  Omanis auf eine vollkommen neue Art leben. Erstmals können Nicht-Einheimische eine Immobilie im Sultanat erwerben.

„The Wave, Muscat” erstreckt sich entlang eines sechs Kilometer langen Strandes. Es besteht aus
  • 4.000 Villen, Appartments und Stadthäusern,
  • einem 18-Loch Golfplatz, entworfen von Greg Norman,
  • einer Marina mit 300 Liegeplätzen und
  • drei luxuriösen 5-Sterne-Hotels.
Entwickelt wird „The Wave, Muscat” von einem Joint Venture, bestehend aus Omans Waterfront Investments (der omanischen Regierung), National Investment Funds Company (Pensionfonds des Oman) und Majid Al Futtaim Group, einem Betreiber und Entwickler großer Immobilienprojekte in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Neue Airports im Oman

Die erste Phase eines ehrgeizigen Airportplans beinhaltet, den Muscat International Airport zu erweitern und zu modernisieren. Bis 12 Millionen Passagiere pro Jahr sollen ab 2014 abgefertigt werden.

Weitere Expansionen sind in drei aufeinander folgenden Phasen geplant Im Jahr 2050 sollen im Muscat International Airport 48 Millionen Passagiere ankommen und abfliegen, mehr als das Zehnfache von heute.

Die Entwicklung des Salalah Airports sieht eine Ausweitung der Kapazitäten bis 1 Million Passagiere im Jahr 2013 vor. Beide Flughäfen wurden konzipiert und entwickelt, um weitere Expansionen im Tourismus zu ermöglichen.

Reisesicherheit im Oman

Das Sultanat Oman gilt als eines der sichersten Reiseländer der Welt. Das Land ist dünn besiedelt. Nur 3 Millionen Menschen leben auf einer Fläche, die fast so groß wie die Bundesrepublik ist. Die soziale Kontrolle funktioniert überall.

Die Bevölkerung ist außerdem wohlhabend, Bakschisch unüblich. Korruption wird hart bestraft. Besucher können fast unbehelligt von aufdringlichen Händlern die Souks besuchen.

Verwestlichung

Der Oman legt großen Wert auf eine interessante Mischung aus Moderne und Tradition. Die traditionelle arabische Bauweise wurde bei allen Neubauten erhalten.

Eine Verwestlichung ist nur bei westlichen Hotels, McDonalds und Subway augenfällig.

Omanische Küche

Ursprünglich war der Oman ein Zentrum der Seefahrt und des Handels. Sindbad, der Seefahrer, lebte hier. Der Austausch mit anderen Ländern, wie Indien und Ostafrika, beeinflusste die omanische Küche. Typisch sind nicht nur Gerichte mit Datteln, Reis und Limonen, sondern auch mit Kardamon, Safran oder Kurkuma. Das Essen ist enorm vielfältig, sehr schmackhaft, aber auch kalorienreich. Traditionelle Speisen sind „Shoowa“ (Ziegenfleisch in Bananenblättern) und die süße Nachspeise „Halwa“, die mit einem mit Kardamon gewürzten arabischen Kaffee genossen wird. Es gibt sie unter anderem in verschiedenen Geschmacksvarianten auf dem Souk in Muttrah.

Oman Tourismus

Der Oman Tourismus soll weiter expandieren. Fremdenverkehrsziele im Hinterland sollen erschlossen, Höhlen begehbar gemacht, Wanderreisen angeboten, botanische Gärten angelegt und Museen gebaut werden. Der Oman öffnet sich für Besucher und erwartet, dass sie sich der warmherzigen Gastfreundschaft der Omanis würdig erweisen.

Egal, ob grüne Oasen oder endlose Wüste, paradiesische Küste oder vielfältige Fjordlandschaften, hohe Gebirge oder Indischer Ozean, historische Forts oder Sultanspaläste, der Oman ist ein Wunderland in jeder Hinsicht. Tauchen Sie ein in eins der letzten Paradiese der Erde. Genießen Sie die herzliche und gemütliche Atmosphäre im Oman. Anfrage Oman Reise